Informationen

Bei unserem Ballonprojekt handelt es sich um den Start eines Stratosphären-Ballons (vergleichbar mit einem Wetterballon des DWD) mit Amateurfunknutzlast.
Der Ballon
Der Ballon wird mit Helium befüllt und hat vor dem Start einen Durchmesser von rund 1,5m. Am Ende seines Fluges hat er in der Stratosphäre, also in ca. 31km Höhe, auf Grund des stark abfallenden Luftdrucks einen Durchmesser von ca. 12m. Durch die starke Ausdehnung platzt der Ballon schließlich.

Befüllung des Ballons
Die Nutzlast
Die Amateurfunk-Nutzlast hat die Aufgabe, verschiedene Daten zu erfassen und diese zum Kontrollzentrum am Startplatz zu senden. Auf unseren Missionen werden eine Reihe meteorologischer und physikalischer Daten erfasst:
Außen-Temperatur, Innen-Temperatur der Nutzlast, Luftfeuchte, Luftdruck, Batteriespannung und Stromfluss.
Zur Bestimmung der aktuellen Position, Höhe, Geschwindigkeit und Flugrichtung wird ein GPS-Empfänger eingesetzt.
Desweiteren senden zwei eingebaute Farb-Kameras aktuelle Bilder über ATV (Amateurfunk-Fernsehen) zur Erde. Eine Kamera ist 90° in Richtung Horizont ausgerichtet, die zweite schuat senkrecht nach unten zur Erde. Somit können bei guter Witterung sehr schöne Aufnahmen erstellt werden. Es wird automatisch zwischen den zwei Kameras hin- und hergeschaltet. Mit einer nach oben zum Ballon ausgerichteten Kamera ist es uns in der Vergangenheit gelungen, das Platzen des Ballons digital und analog aufzuzeichnen.
Bei der Mission ILLINGEN 3 wurde die ATV-Nutzlast einmalig durch eine neue Nutzlast ersetzt:
Ein FM-Transponder mit Eingabe im 70cm-Band (432.550 MHz) und ausgabe im 2m-Band (144.635 MHz) , über den Funkbetrieb während des Fluges möglich war.

ATV-Nutzlast

Meteorologische Nutzlast des OV P56

